craniosacrale biodynamik
Die Craniosacrale Biodynamik ist eine sanfte Körperarbeit auf der Liege. Sie basiert auf der Annahme, dass alle lebendigen Prozesse rhythmisch sind und geht mit diesen gestaltenden Kräften in Verbindung. In Bezug auf unser Sein finden diese lebendigen Gestaltungskräfte Ausdruck in unserer Verkörperung, unserer embryonalen Entwicklung und damit ein Echo in unseren frühen Wachstumsbewegungen. Sie formen den Embryo. Und sie beschreiben damit die Ordnungsdynamik unseres verkörperten Werdens. Uns als Kind, Jugendliche*r oder Erwachsene*r damit zu verbinden - und gegebenenfalls mit den Stellen, wo Wachstum und Gestaltungskräfte sich aus verschiedensten Gründen nicht frei entfalten konnten - ist Grundlage der Craniosacralen Biodynamik.
Die Essenz der Craniosacral-Biodynamischen Arbeit ist Langsamkeit, Stille und das Einstimmen auf den individuellen Rhythmus und Körperdynamiken der begleiteten Person. Jeder therapeutische Prozess gründet dabei in gegenwärtigem Erleben. Voraussetzung ist Sicherheit und daraus folgend öffnet sich die Möglichkeit, dass Alltagskompensationen in Skelett und Gewebestrukturen z.B. in Form von körperlichen Spannungen oder Nicht-Fühlen, aber auch emotionale Spannungen und traumatischem Erleben auftauchen, gefühlt und integriert werden können.
Die Craniosacrale Körperarbeit findet dabei statt in einem emphatischen, lauschenden Miteinander; sie ist bezogen auf den Prozess und das innere Anliegen der begleiteten Person. Daraus entfaltet sich ein gemeinsames Feld, ein Resonanzraum, in dem sich etwas ausdrücken kann und der ein großes Potential der Klärung innehat. Das gilt für lebensgeschichtliche Themen genauso wie für systemische, transgenerationale oder kollektive Bedingungen.
Dabei ist sie immer angebunden an die höhere Intelligenz unseres Seins und das Große Ganze, da, wo unser ganz individueller Rhythmus in Einklang schwingt mit den kosmischen Rhythmen. Und da, wo Körper und Seele sich vereinen.